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Finale

 

Vom Victorian Sandbelt nach Leinach

 

 

Leinach, 1.12.2007

 

Wie ihr hier lesen könnt, ich bin wieder zurück (wenn auch nur körperlich). Die letzte Woche Cairns habe ich mir gespart, da die Wetteraussichten für die kommenden Wochen Dauerregen angesagt hatten, zumal haben die dort im Norden eine Moskitoplage biblischen Ausmaßes am Start. Nun also nochmals zurück zum 26.11.-28.11....

 

Kingston Heath ist ein wirklich netter Golfplatz, auf Platz 3 der Golf Digest Top 100 für Australien mit jeder Menge Geschichte, diente als Bühne für eine Handvoll Australien Opens und Masters, kann aber als Links-Platz Barnbougle nicht den Eimer Sand reichen. Das Design ist wie überall im Melbourne Sandbelt leicht gedrängt, eng und die Bahnen sind auch in der Mehrzahl nicht allzu lang aber tricky. Ich habe im Turnier eine 84 geschossen, wobei ich an der 13 oder 14, einem sehr kurzen Par 4, mich dazu habe verleiten lassen, einen blinden Abschlag mit dem Rescue zu spielen. Der Ball landete im Wald und am Ende stand da eine hässliche 7 auf der bis dahin sehr sauberen Score-Karte (39 für die ersten 9). Mein Spielpartner, ein weiterer „Fuckin’ Billionare“ konnte es wohl nicht verknusen, dass ich bei meiner ersten Runde seine vertrocknete braune Wiese so auseinander nahm. Nach wie vor gilt, wenn ich nur putten könnte…

Meine letzte Golfrunde für diese Reise fand dann auf den Moonah Links statt, einem wunderbaren extrem gewellten Platz ca. 90 Minuten entfernt von der Innenstadt, in der ich logierte. Man hatte mich vor dem „Tiger-proofing“ des Platzes gewarnt, viele der Grüns waren so angelegt, dass man bestimmte Fahnenpositionen gar nicht direkt anspielen konnte. Die Slopes waren zu extrem, die Oberfläche zu hart und die Bahnen so designt, dass man mit dem zweiten Schlag auch als Spitzenspieler keinen realistischen Schlag in eine Birdie-Position bekam. Dem kann ich nur zustimmen, Moonah Links Open ist eine krachschwere Wiese mit tiefen Pottbunkern, massig blinden Schlägen und extremen Puttoberflächen. Trotz bester Bemühungen zog ich eine 88, die sich allerdings wie eine 78 anfühlte.

Die Rückreise, die mir nun am Mittwoch/Donnerstag bevorstand war die wohl längste Flugreise, die ich je angetreten hatte:

 

Mittwoch

(Start 03.30 morgens Ortszeit Deutschland)

15.30-16.15 Melbourne – Sydney

19.50: 9 Stunden nach Bangkok, 1 Stunde Aufenthalt

ca. 03.00 Ortszeit Bangkok 7 Stunden nach Dubai

ca. 08.00 Ortszeit: 6 Stunden nach Frankfurt

Ankunft 13.30 am Donnerstag

 

An Bord traf ich Kool & the Gang, ein illustres Mitglied meines ehemaligen Golfclubs MSP (Gerhard Bauer) sowie die Grippeviren aus drei Kontinenten. Die nächsten 5 Tage war und bin ich völlig durch den Wind. Ich schlafe derzeit wenigstens 12-14 Stunden am Tag, der verdammte Jetlag verstärkt durch die Grippe will aber nicht weggehen. Deshalb fasse ich mich zum Abschluss auch so kurz.

Alle Geschichten und die großartigen Anekdoten, die ich hier ausgelassen habe gibt’s ab März in der neuen GolfPunk.

 

So long!

 

Beste Grüße, euer Rotz äh Götz

    

3.12.07 12:22
 


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